Montag, 11. Oktober 2010

R I G A - Treffen mit Josi


Wir leben noch. Und das, obwohl wir beide ganz allein nach Riga gefahren sind. Nagut, das war nicht gerade schwer, weil der Busfahrer den groessten Teil erledigt hat. Besser ist: Wir leben noch. Und das, obwohl wir beide die personifizierte Verplantheit (gibt es dieses Wort?) sind und vor allem obwohl wir beide keine Karten lesen koennen. Einfach immer der Nase lang.

Josi: Weisst du, wo wir lang muessen?
Ich: Ich glaube, da vorne gehts lang.
Josi: Ich vertraue dir.
- Minuten spaeter -
Ich: Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung.
Josi: Ich vertraue dir.
Ich: Aehm, Josi, weisst du wo wir lang muessen?


Ich finds super, dass wir uns wirklich getroffen haben. Irgendwann im Sommer meinten wir eher minder ernst, dass wir uns in Riga auf einen Kaffee und 4 bis 20 Zigaretten treffen. Nun ist ein kleines Wochenende daraus geworden. Es hat Spass gemacht. Auch, wenn ich 6 Stunden frueher in Riga ankam, als Josi und das erste was ich sah war Drew Barrymore. Als ich ankam, daemmerte es schon. Da wollt' ich mich nicht allein auf den Weg in die City machen. So bin ich ins Kino und es war eine Premiere...dass ich allein im Kino war. So verging die Zeit schoen schnell, auch wenn es ein bisschen abstrakt war in Riga anzukommen, um gleich ins Kino zu gehen und einen Englisch-sprachigen Film zu schauen.

Zu Riga: Sehenswert. Riga ist Vilnius' Altstadt in gross und bunt.


Im Restaurant: "Weisst du, was dieses Wort bedeutet?'' - ''Nein. Lass uns einfach bestellen.''


Unsere koenigliche ''Praesidentensuite''.










 Guten Morgen, Riga!







 
















Was machen die Bremer Stadtmusikanten in Riga?





Unsere Morgensterne.

''Diese elegante Figur soll der Illustration der schmalen Gassen dienen.''




Diese Liebesschloesser sind echt ueberall. Aber ich habe nun gehoert, dass die Tradition in Estland etwas anders oder auch hoffnungsloser ist. Es stehen nur einzelne Namen auf den Schloessern, der Schluessel wird ins Wasser geworfen und nur die ''wahre'' Liebe wird das Schloss oeffnen koennen...








Die Dinger waren klasse! Sozusagen die alte Version von den Zweiraedern, auf welchen man steht..
Die hier hatten sogar 'nen Turboschalter ;)






Ich hab lang keine Strassenbahn mehr gesehen. In Vilnius fahren ja nur Busse und die ''Mischlinge'', der Maulesel unter den Verkehrsmitteln sozusagen, der Trolleybus.





Die ''Panoramafahrt'' mit dem Schiff. Es war die letzte Fahrt in diesem Jahr. Das hat uns der Hilfs-Kapitaen unmissverstaendlich gesagt, mindestens dreimal. Sogar als wir uns Tee an der Bar bestellt haben, meinte er immer wieder ''This is the last time...the last time in this year'' - wahrscheinlich konnte er es nicht mehr abwarten. Letztlich bestand das Panorama aus einem Industriegebiet ;)


Faulheit macht Gewohnheit. In der zweiten Nacht sind wir wieder ins gleiche Hotel =) mit Fruehstueck. Wir haben zumindest mal nebenan hereingelinst (da war noch ein Hostel), aber dort stank es. Wie gesagt, immer der Nase nach...

Und diesmal nicht die ''Praesidenten -'', sondern die ''Hochzeitssuite'' ;) diesmal sogar mit deutschem Fernsehen zum Einschlafen.




Tschuehueeessss !


Montag, 4. Oktober 2010

National Dishes Party at my Dorm

Gestern Abend war in meinem Wohnheim eine internationale-Gerichte(Essen)-Party. Sprich: Jeder kocht, braet, backt oder auch kauft etwas laendertypisches. Meine Zimmergenossin und ich haben vor einer Weile ueber Blumenkohl gesprochen (ich hab ihr alle Gemuese der Welt auf Deutsch aufgezaehlt) und naja, da stellte sich heraus, dass wir beide Blumenkohl moegen. Drum ists Blumenkohl geworden, welchen ich dann mit Rebekka paniert habe ;). ''Is it typical German?" - ''Yes, it is :P".




Natuerlich wurde auch auf den Tag der Deutschen Einheit angestossen, achso und auf die Gruendung Suedkoeras, wo, wie ich gelernt habe, der Baer ein Ei legte und aus diesem Ei kam....Suedkorea.


Samstag, 2. Oktober 2010

Aukštaitija National Park



Morgens um 4 aufstehen, um 5.20Uhr den Zug in den Nationalpark zu nehmen. Da waren wir vier, natuerlich Deutsche, die einzigen."Germans are addicted to nature and forests", aber es hat sich echt gelohnt. Wir waren ausserhalb der Saison da, aus diesem Grunde waren wir ungelogen die EINZIGEN weit und breit. Nur die Einwohner, ein paar alte Bauern, waren dort. Ab und zu auch mal eine Kuh, eine Ziege, ein Schaf oder ein Pferd. Ausserdem verdammt viele Hunde. Zu jedem Haus gehoerte auch ein Hund. Einer dieser Hunde, wir haben ihn Harald getauft (weil er aussah wie Harald Juhnke), hat uns mehr als 4 Stunden begleitet. Wir sind ihn dann nicht mehr losgeworden. Wir mussten ihn in seinen Vorgarten einsperren und wegrennen, doch er oeffnete das Tor wieder. Zweiter Versuch: Tor entangeln und schraeg gegenlehnen, wieder wegrennen. Harald rannte jedoch irgendwo aussen um das Grundstueck herum. Dritter Versuch oder auch unser Glueck: eine Katze war ploetzlich da, Harald stuerzte sich auf sie, wir rannten weg. Doch ein paar 100 Meter weiter, rannte er wieder freudestrahlend auf uns zu. Wir konnten ihn jedoch nicht mit in die Stadt nehmen. Ein Glueck fuhr ploetzlich ein Auto an, in welchem seine Besitzer waren. Nach vielen Stunden sind wir Harald dann endlich losgeworden. 33 Kilometer sind wir insgesamt gelaufen, circa 9 Stunden waren wir unterwegs. Heut hab ich Muskelkater.
Ich hab wieder einige Traumhaeuser gesehen, welche ich gerne meine Sommerresidenz nenne wuerde. So teuer solls wohl nicht sein dort ein Haus am See zu kaufen :)
Ansonsten muss ich natuerlich auch noch studieren :) (ich wuerde lieber viel mehr reisen), uebernaechste Woche hab ich meine erste Praesenation, dafuer muss ich langsam mal etwas tun.
Nun folgen die Bilder des Nationalparks. Es war echt ein toller Tag und wir konnten den Sonnenaufgang bewundern, weil wir schon so frueh dort waren.