Gestern Abend war in meinem Wohnheim eine internationale-Gerichte(Essen)-Party. Sprich: Jeder kocht, braet, backt oder auch kauft etwas laendertypisches. Meine Zimmergenossin und ich haben vor einer Weile ueber Blumenkohl gesprochen (ich hab ihr alle Gemuese der Welt auf Deutsch aufgezaehlt) und naja, da stellte sich heraus, dass wir beide Blumenkohl moegen. Drum ists Blumenkohl geworden, welchen ich dann mit Rebekka paniert habe ;). ''Is it typical German?" - ''Yes, it is :P".
5 Monate Auslandssemester in Vilnius, Litauen. Ab und zu werd ich hier ein paar Updates zu meinem Leben sowie Erfahrungen geben, damit ihr mich nicht vergesst!
Montag, 4. Oktober 2010
Samstag, 2. Oktober 2010
Aukštaitija National Park
Morgens um 4 aufstehen, um 5.20Uhr den Zug in den Nationalpark zu nehmen. Da waren wir vier, natuerlich Deutsche, die einzigen."Germans are addicted to nature and forests", aber es hat sich echt gelohnt. Wir waren ausserhalb der Saison da, aus diesem Grunde waren wir ungelogen die EINZIGEN weit und breit. Nur die Einwohner, ein paar alte Bauern, waren dort. Ab und zu auch mal eine Kuh, eine Ziege, ein Schaf oder ein Pferd. Ausserdem verdammt viele Hunde. Zu jedem Haus gehoerte auch ein Hund. Einer dieser Hunde, wir haben ihn Harald getauft (weil er aussah wie Harald Juhnke), hat uns mehr als 4 Stunden begleitet. Wir sind ihn dann nicht mehr losgeworden. Wir mussten ihn in seinen Vorgarten einsperren und wegrennen, doch er oeffnete das Tor wieder. Zweiter Versuch: Tor entangeln und schraeg gegenlehnen, wieder wegrennen. Harald rannte jedoch irgendwo aussen um das Grundstueck herum. Dritter Versuch oder auch unser Glueck: eine Katze war ploetzlich da, Harald stuerzte sich auf sie, wir rannten weg. Doch ein paar 100 Meter weiter, rannte er wieder freudestrahlend auf uns zu. Wir konnten ihn jedoch nicht mit in die Stadt nehmen. Ein Glueck fuhr ploetzlich ein Auto an, in welchem seine Besitzer waren. Nach vielen Stunden sind wir Harald dann endlich losgeworden. 33 Kilometer sind wir insgesamt gelaufen, circa 9 Stunden waren wir unterwegs. Heut hab ich Muskelkater.
Ich hab wieder einige Traumhaeuser gesehen, welche ich gerne meine Sommerresidenz nenne wuerde. So teuer solls wohl nicht sein dort ein Haus am See zu kaufen :)
Ansonsten muss ich natuerlich auch noch studieren :) (ich wuerde lieber viel mehr reisen), uebernaechste Woche hab ich meine erste Praesenation, dafuer muss ich langsam mal etwas tun.
Nun folgen die Bilder des Nationalparks. Es war echt ein toller Tag und wir konnten den Sonnenaufgang bewundern, weil wir schon so frueh dort waren.
Sonntag, 26. September 2010
Auf ins Trakaitukaland
Labas,
gestern war ich in der -in Litauen- populaeren Stadt Trakai. Sie liegt circa 20km von Vilnius entfernt und fuer umgerechnet einen Euro ist man eine halbe Stunde mit dem Zug dorthin unterwegs. Ich hab ja von dem erst so wunderschoenen Wetter in Berlin gehoert, aber auch wie es sich nun drastisch veraendert hat. Wir hatten sehr viel Glueck mit Onkel Petrus; 20 Grad und Sonnenschein - so soll's auch sein.
Trakai ist, wie vieles in Litauen, sehr klein :). Ich fuer meinen Teil mag das jedoch. So ist's immer schoen uebersichtlich. In Trakai gibt es sage und schreibe ueber 200 (!) Seen. Demzufolge auch sehr viele Haeuser am See - viele dieser Haeuser wuerde ich gern mein Eigen nennen. Die Architektur in Trakai ist vom Holz gepraegt, es erinnert sehr an Schweden. Auch die vielen bunten Farben der Haeuser. Trakai ist romantisch.
Man koennte sich eine Flasche Wein schnappen, ins Ruderboot steigen und sich einfach um die alte Burg herumtreiben lassen, als Verpflegung wuerden die Kibinais dienen, welche es auch 'to go' gibt. Kibinais gibt es dort an allen Ecken. Es sind kleine Teig...schwaenzchen? gefuellt mit allem, was man sich vorstellen kann; Spinat, Rindfleisch, Schweinefleisch, Huenchen, Kaese oder auch Schokolade. Als kleiner Snack fuer zwischendurch sind sie durchaus geeignet, aber eigentlich bekommt man eher noch mehr Hunger von den Dingern.
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